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2. Rang beim SIMO Hillclimb (20.09.2016)

Am Sonntag stand ich beim Silvretta Montafon Hillclimb am Start. Dieses Rennen wurde das erste mal von der Silvretta Montafon nach einer 5 jährigen Pause wieder veranstaltet. Es war eine perfekte Veranstaltung und wird sicherlich in den nächsten Jahren bei vielen Sportler ein Fixpunkt im Kalender werden. Ich freue mich natürlich schon auf das Rennen im nächsten Jahr. An diesem Sonntag war das Wetter leider nicht gerade so perfekt wie bei den anderen Rennen im Herbst, aber trotzdem waren viele Fahrer am Start. Ich fühlte mich gegenüber dem letzten Wochenende super erholt und habe mir einiges vorgenommen für dieses Wochenende. Nach dem Start war das Rennen noch komplett neutralisiert und nach der Freigabe wurde ein normales Tempo gefahren. Auf der Straße nach Gafrescha waren dann nur noch Christian Schmitt und ich vorne und ich fuhr dann meinen Rythmus. Schmitt konnte ein kleines Loch raus fahren, aber das war für mich noch in Ordnung. Jedoch fuhr er im Flachstück zur Alpe Nova ein gewaltiges Tempo und der Vorsprung war dann extrem hoch. Hier wurde ich etwas überrascht und für mich war das Rennen dann fast gelaufen. Denn dieses Loch auf den letzten 2km und 250Hm zu schließen war eine schwierige Aufgabe, eigentlich wollte ich nur einen kleinen oder gar keinen Rückstand vor dem Schlussanstieg ;) Nach einer kurzen Abfahrt sah ich wie er vom Rad absteigen musste und ich probierte noch einmal zu attackieren, aber es war leider nicht mehr möglich im letzten Anstieg das Loch zu schließen. Somit fuhr ich nach 12km und 1250Hm auf dem zweiten Rang über die Ziellinie. Ich bin mit diesem Ergebnis zufrieden, aber heute wäre für mich mehr drin gewesen. Dieses Bergrennen war für mich auch das letzte Rennen in dieser Saison. Leider kann ich bei den restlichen Rennen wo noch auf dem Programm standen nicht mehr am Start stehen und werde mit einem super Ergebnis in den Herbst gehen. In den nächsten Tage werde ich mich mit einem kleinen Rückblick melden.

 

 

3. Rang beim Gamp Bike (18.09.2016)

In diesem Jahr war ich wieder einmal beim Gamp Bike am Start. Nach einer doch intensiver Woche war ich doch etwas müde und konnte nicht so ganz meinen Tritt finden. Sieger bei diesem Rennen war Wolfi Moosbrugger vor Christian Schmitt. Ich konnte nach einem doch etwas härteren Rennen für mich noch auf den 3. Rang vorfahren. Nun werde ich mich in der nächsten Woche gut erholen und dann steht nach einer 5 jährigen Pause der Silvretta Montafon Hillclimb wieder auf dem Programm. Ich freue mich schon auf dieses Rennen in meiner Heimat.

 

3. Rang beim Golm Bike (07.09.2016)

Letzten Sonntag fand zum dritten mal das Golm Bike bei uns im Montafon statt. Ich war das erste mal bei diesem Rennen am Start und kannte jedoch die extrem schwere Strecke schon. Es ist ein kurzes, aber sehr hartes Rennen. Dieses Bergrennen war für mich auch ein guter Test wie es sich wieder auf dem MTB anfühlt. Nach dem Start in Latschau fuhren wir in einem guten Tempo 2x um den Becken und danach begann die Steigung in Richtung Matschwitz. Ich konnte das Tempo gut mitfahren. Jedoch als der spätere Sieger Wolfi Moosbrugger attackierte konnte ich leider nichts machen und fuhr einfach meinen Stiefel weiter. Danach fuhr auch Christian Schmitt an mir vorbei und somit war ich auf dem 3. Rang. Auf dem letzten Kilometer kam ich Christian Schmitt immer näher aber es ging sich leider nicht mehr ganz aus und fuhr als dritter über die Ziellinie. Das Ergebnis war für mich in Ordnung und mit der Leistung bin ich auch zufrieden. Ich bin noch nicht ganz da wo ich gerne hin möchte, aber dafür habe ich noch etwas Zeit und werde daran arbeiten. Nun werde ich die nächsten Tage noch einmal bei uns Zuhause gut tranieren und dann evt. am Sonntag aus dem Training heraus beim Gamp Bike wieder einmal am Start stehen.

 

4. Rang beim Trans Vorarlberg (31.08.2016)

Bei perfekten Bedingungen war ich mit meinem Fohrenburger Team beim Trans Vorarlberg in Bregenz am Start. Mathias Lisch unser Schwimmer startete den Staffelbewerb um 08.00 Uhr im Bodensee mit 1,2km Schwimmen. Danach übergab er mir bei der Festspielbühne und ich fuhr dann die Radstrecke nach Lech. Ich wollte gleich von Anfang das Tempo hoch halten und konnte kurz vor Sulzberg schon den zweiten in der Staffel einholen. Jedoch konnte ich leider dieses Tempo bis nach Lech nicht halten und in Richtung Hochtannberg kam dann der berühmte Mann mit dem Hammer und ich stand komplett. Ich probierte irgendwie noch auf den Pass zu kommen, aber wurde auf den 4. Rang zurück geworfen. Somit war leider dann der Podestplatz auch weg und ich kam mit doch viel Rückstand in Lech auf dem 4. Rang an. Dort übergab ich dann an unseren Läufer Joe Tripp. Er konnte eine super Laufleistung bei doch sehr warmen Temperaturen abrufen und verteidigte den 4. Rang in der Staffel. Vielen Dank an die Firma Fohrenburg die uns für dieses Event super unterstützt haben. Nun geht es bei mir am Wochenende im Montafon weiter. Dort steht am Sonntag das Golm Bike auf dem Programm.

 

Nun kann es weiter gehen (25.08.2016)

Nach einer doch etwas längeren Pause kann ich wieder bei einem Rennen am Start sein. Nach dem M3 habe ich eine Pause einlegen müssen und somit auf einige Rennen verzichten müssen. Jedoch geht die Gesundheit vor und ich bin nun endlich wieder fit und hoffe dass es auch so bleiben wird. Nun werde ich am Wochenende beim Trans Vorarlberg in der Staffel Fohrenburg am Start sein. Die Staffel besteht aus dem Schwimmer Mathias Lisch und meinem Trainingskollege Joe Tripp (Läufer). Ich werde auf der Radstrecke von Bregenz nach Lech unterwegs sein.

 

DNF das weh tut (31.07.2016)

Was soll man da schreiben??? Es ist eine lange harte Vorbereitung auf das wichtigste Rennen und dann musst du nach 75km mit Rückenschmerzen vom Rad absteigen. Sowas tut schon extrem weh und das noch beim Heimrennen im Montafon. Mit einem richtig guten Gefühl war ich am Samstag in Schruns am Start und das war dann auch gleich bei den ersten Anstiegen noch besser. Mir war bewusst die Form passt wieder auf den Punkt und ich kann mein Ziel TopTen Platzierung in Angriff nehmen. Auf dem ersten Anstieg Richtung Kristberg war ein perfekter Rythmus und ich konnte super mitfahren. Nach der kurzen Abfahrt vorbei an der Kristbergbahn und Panoramagasthof Kristberg begann der nächste Anstieg, diesen kannte ich natürlich auch besten und konnte mir perfekt einteilen. Ich wusste, dass ich nicht gleich voll drüber fahren kann denn am Schluss Richtung Silvretta bist du um jedes gesparte Korn froh. Nach einem kurzen Flachstück und einer weiteren Abfahrt ging es beim Fritzensee wieder in den Anstieg wo ich auch wieder ein guten Tritt fand und bis zur nächsten Abfahrt die vorderen Fahrer immer im Blickfeld hatte. So ging es dann auch in die Abfahrt und wir waren dann gleich wieder 5 Fahrer zusammen. Nach der langen Abfahrt über B`berg ging es in den Singletrail im Gauaswald und hier erwischte ich einen Schlag wo mir sofort klar war das war für meinen Rücken nicht gut. Ich wusste es ja leider, dass ich da schon lange extrem anfällig bin. Ich kämpfte schon in der letzten Saison damit und heuer hatte ich auch leider immer wieder Probleme. Aber ich habe immer daran gearbeitet, jedoch lässt es mich nicht so ganz in Ruhe. Nach der Abfahrt war mir klar da musst du durch und ich probierte es. Ich konnte es gut wegstecken und fuhr in den nächsten langen Anstieg auf Ganeu. Hier fand ich auch gleich wieder einen guten Tritt und musste dann aber ab der Mitte richtig leiden. Mir war klar da geht nicht mehr viel, aber aufgeben werde ich heute nicht. Ich fuhr dann die Abfahrt nach Latschau mit Vorsicht und dann kam wieder ein Flachstück in Richtung Bitschweil. Hier fühlte es sich dann wieder recht gut an, aber ich hatte keinen richtigen Druck mehr auf dem Pedal. In Tschagguns angekommen ging es dann über die Waldwege in Richtung Anstieg Silvretta. Jedoch war mir dann klar, das wird heute leider nichts mehr. Ich verlor sehr viel Zeit und konnte auch nicht mehr richtig auf dem Sattel sitzen. Somit musste ich dann vom Rad absteigen was natürlich für mich extrem hart war. Ich wäre so gerne mit einem Top Ergebnis in Schruns angekommen aber die Gesundheit geht vor. Ich werde im nächsten Jahr wieder zurück kommen und beim M³ Marathon am Start stehen. Nun werde ich aber eine Pause einlegen und mich gut auskurieren und somit in Ischgl nicht am Start stehen. Wenn ich wieder fit bin stehe ich aber sicherlich bald wieder an der Startlinie.

 

Bald ist es soweit (19.07.2016)

In knapp 10 Tagen am 30. Juli steht das Heimrennen mit dem M³ Montafon Marathon auf dem Programm. Hoffentlich bleibt das Wetter auch in den nächsten Tagen so schön und dann steht einem perfekten Rennen nichts mehr im Weg. Die Strecken sind bei uns im Montafon schon ausgeschildert und die Vorbereitung läuft perfekt. Ich freue mich schon wenn ich am Samstag um 7.30 am Start stehen kann und vor heimischen Publikum wieder ein Rennen fahren darf. In den nächsten Tagen steht noch einiges an Training auf dem Programm und am Sonntag werde ich evt. in der Schweiz noch ein Rennen bestreiten.

 

2. Rang Gapfohl Trophy (03.07.2016)

Gestern war ich bei der 10. Auflage der Gapfohl Trophy in Laterns am Start. Wie jedes Jahr immer perfekt organisiert und super Rennen von Alfred Gross und seinem Team. Dieses Rennen zählt jedes Jahr zu einem Fixpunkt in meiner Rennplanung und komme immer gerne nach Laterns. So auch viele andere starke Fahrer aus dem Ländle und Tirol. Ich fühlte mich recht gut und fuhr einfach einmal mit und schaute was die anderen machten. Hier wurde gleich nach dem Start attackiert aber wir konnten immer wieder das Loch schließen. Bis dann Christian Haas ein etwas größeres Loch aufriss, fuhr ich dann auch nach vorne. Ich konnte das Loch fast noch einmal zu fahren aber Christian Haas war heute einfach zu stark und konnte das Rennen verdient gewinnen. Ich kam dann auf dem sehr guten 2. Rang ins Ziel und war mit der Leistung auch zufrieden. Ich bin froh nach dem letzten Wochenende wieder ein gutes Ergebnis auf meinem Konto zu haben. So kann es ind en nächsten Wochen weiter gehen.

 

Kirchberg war die Reise nicht wert (30.06.2016)

Das erste mal war ich beim Kitzalp Bikemarathon in Kirchberg am Start. Ich war schon gespannt wie es bei diesem Rennen zur Sache gehen wird, den das Starterfeld war extrem stark besetzt. Ich stellte mich dann gleich in die vordere Reihen. Die ersten Kilometer waren flach und wurden schnell in Richtung Brixen gefahren wo dann der erste Anstieg auf die Choralpe begann. Kurz vor dem Anstieg wollte ich mir die Schuhe noch einmal etwas zudrehen und schon war es passiert. Das Boa System vom MTB Schuh ging leer durch und ich war komplett locker im Schuh. Somit war das Rennen für mich erledigt. Ich probierte dann immer wieder am Schuh etwas zu verstellen aber das Rennen war schon lange gelaufen. Somit machte ich mir einen schönen Tag und fuhr trotzdem noch den Anstieg fertig und wechselte dann auf die Medium Distanz, aber hier auch nur dass ich finishen konnte und ohne auf das Ergebnis zu schauen. Nun hoffe ich, dass die Pechsträhne mit Defekten usw. einmal vorbei ist und ich wieder meine Leistung zeigen kann.

 

Pfronten Bike Marathon (23.06.2016)

Letztes Wochenende war ich in Pfronten bei der Ritchey Marathon Serie am Start. Im Allgäu war ich auf der Mitteldistanz mit 53km und 1900Hm am Start. Endlich spielte auch wieder einmal das Wetter mit und es waren perfekte Bedingungen. Nach dem Ortler Marathon war ich gespannt wie es heute ausschauen würde. Das Material passte perfekt und meine Form war auch sehr gut. Nach dem ersten Anstieg waren einige Fahrer ganz knapp zusammen. Ab dem zweiten Anstieg fühlte ich mich perfekt und fuhr in Richtung Podium, was auch auf dem letzten Berg danach ausschaute. Jedoch konnte ich das Loch auf das Treppchen nicht ganz schließen und auch in der Abfahrt war ich nicht weit weg. Somit fuhr ich auf dem 4. Rang in Pfronten ins Ziel. Mit dieser Leistung bin ich sehr zufrieden und kann damit aufbauen. Die Klassenwertung konnte ich sogar gewinnen und es war wieder schön auf dem Podest zu stehen. Nun hoffe ich auf ein weiteres gutes Wochenende in Kirchberg beim Kitzalp Bikemarathon.

 

Ortler Bike Marathon (20.06.2016)

In diesem Jahr war ich das erste mal beim Ortler Bike Marathon im Südtirol am Start. In Glurns standen 90km und 3000Hm auf dem Programm, ich fühlte mich recht gut und konnte gleich nach dem Start perfekt mitfahren. Am Ende des ersten Anstieges begann es dann auch an zu regnen und die Abfahrt war wegen dem Nebel schwierig zu fahren und für mich extrem kalt. In den nächsten Anstiege fühlte ich mich dann leider nicht so gut und verlor auch drei Plätze und rutschte auf den 10. Rang zurück. Diese Platzierung wollte ich auch nach der Umrundung des Reschensee halten und bis ins Ziel verteidigen. Auf den letzten 30km kamen wir dann auf die Classic Strecke und hier war dann in den Trails etwas Chaos, da wir auf diese Fahrer aufschlossen und es schwierig war diese dann gleich zu überholen. Auf den letzten Abfahrten bemerkte ich dann, dass ich nicht mehr bremsen konnte und mir war sofort klar dass ich hier nichts riskieren muss. Somit nahm ich etwas heraus und probierte noch heil ins Ziel zu kommen. Jedoch war es mir dann doch etwas zu gefährlich und ich beendete auf der letzten langen Abfahrt das Rennen. Es war besser die letzten Trails auszulassen und sicher ins Ziel zu kommen. Somit muss ich in diesem Jahr das erste DNF in Kauf nehmen. Aber ich bin trotzdem mit der Leistung zufrieden und hoffe, dass es so weiter geht und das nächste mal das Material auch wieder bis ins Ziel hält.